Öl ausgelaufen: Ölbinder in Werkstatt und Halle richtig einsetzen

Schnell handeln

Ausgelaufenes Öl oder Kraftstoff zieht in den Boden ein und macht die Fläche rutschig. Je schneller gebunden wird, desto weniger Schaden. In Betrieben mit Maschinen und Fahrzeugen gehört deshalb ein Sack Ölbinder griffbereit an jeden Arbeitsplatz, an dem Betriebsstoffe auslaufen können.

So gehen Sie vor

  1. Austritt stoppen, wenn das gefahrlos möglich ist, zum Beispiel Gebinde aufrichten oder Auffangwanne unterstellen.
  2. Ölbinder vom Rand zur Mitte ausstreuen, damit sich die Lache nicht weiter ausbreitet.
  3. Einwirken lassen und mit dem Besen einarbeiten.
  4. Gesättigtes Granulat zusammenkehren und in einen geeigneten Behälter füllen.
  5. Bei Restfilm nachstreuen.

Worauf es beim Binder ankommt

  • Staubarm: wichtig beim Ausstreuen in geschlossenen Hallen.
  • Rutschfest nach der Aufnahme: die Fläche ist sofort wieder begehbar.
  • Schnell bindend: für Öle und Kraftstoffe auf Werkstatt- und Lagerböden.

Entsorgung

Gebrauchter Ölbinder ist ölverschmutzter Abfall und gehört nicht in den Hausmüll. Entsorgung nach den örtlichen Vorgaben über einen zugelassenen Entsorger.

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Häufige Fragen

Wohin mit dem gebrauchten Ölbinder?

Als ölverschmutzten Abfall über einen zugelassenen Entsorger, nicht in den Hausmüll.

Ist die Fläche nach dem Binden sofort begehbar?

Ja, das Granulat bleibt nach der Aufnahme rutschfest. Restfilm bei Bedarf nachstreuen.

Für Betriebe: Kauf auf Rechnung mit Zahlungsziel nach Wahl: 14, 30 oder 60 Tage, Mengenpreise, Muster auf Anfrage. Beratung direkt beim Hersteller: +49 170 9918150. Konditionen ansehen.